Insgesamt 12 Feuerwehren waren notwendig, um den Brand eines landwirtschaftlichen Objekts in der Brunnenthaler Ortschaft Reikersberg zu bekämpfen.

210 Mann mit 33 Fahrzeugen rückten aus, um von insgesamt 3 Löschteichen und dem Hydrantennetz Wasser zur Brandstelle zu befördern. 26 Atemschutzträger im Außen- und Innenangriff wurden eingesetzt, um den Brand Herr zu werden. „Bei unserem Eintreffen stand das Wirtschaftsgebäude bereits in Vollbrand und beim Wohnhaus hatte der Dachstuhl schon Feuer gefangen“, so der Einsatzleiter Alexander Mittermayr (Kommandant-Stellvertreter) von der FF Brunnenthal.

Die Bewohnerin konnte das Brandobjekt unverletzt verlassen, mehr als 100 Hühner kamen jedoch in den Flammen um. Über die Drehleiter der FF Schärding und die Teleskopmastbühne der FF Andorf wurde die Brandbekämpfung von oben durchgeführt. Besonders komplex war der Innenangriff im Wohnhaus, wo sich der Brand zwischen Verkleidung und Dachschindeln in der Isolierung rasch ausbreiten konnte und die Dachhaut in mühevoller Arbeit von außen und innen geöffnet werden musste, um an die Brandherde zu gelangen. Die Brandursachenermittlung wird von der Polizei durchgeführt.

10 Feuerwehren konnten bereits abrücken, die Ortsfeuerwehren aus Brunnenthal (Brunnenthal und Wallensham) werden noch länger am Einsatzort bleiben müssen, um Nachlöscharbeiten durchzuführen. Erst nach Freigabe der Brandstelle durch die Polizei können die weiteren Aufräumarbeiten starten.

Text, Fotos: BFKDO Schärding, FF Brunnenthal